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| | | Fox | 16:11:42 25.11.09 | | Armut ist ein Verhältniswort. Es markiert sozio-ökonomische Benachteiligungen und gibt Auskunft über Machtverhältnisse. Es zeigt auf, was jene, die über privilegierten Zugang zu Ressourcen verfügen, den 'armen anderen' zugestehen. Glück und Wohlbefinden, Gerechtigkeit und gutes Leben sind Konzepte, die auf unterschiedliche Weise Vorstellungen von Lebensqualität und davon, wie Gesellschaften verfasst sein sollen, reflektieren. | | | | | Fox | 20:24:02 12.06.09 | |  Fremdenfeindliche Hetze: Zwei Studentinnen haben die Initiative
ergriffen und organisieren eine Protestaktion mit anschließender
Lichterkette ums Parlament. Sie rufen auf, am 18. Juni 09 für ein
respektvolles Miteinander und Zivilcourage auf die Straße zu gehen. SOS
Mitmensch begrüßt die Initiative sehr und unterstützt das Anliegen.
>> lichterkette2009 | | | | | Fox | 23:11:43 24.03.09 | | | SOS Mitmensch ruft zur Teilnahme an der Kundgebung "Wir zahlen nicht
für eure Krise" auf. Mehr als 170 Organisationen beteiligen sich am 28.
März in Wien an einer Demonstration im Rahmen des Internationalen
Aktionstags zum Weltfinanzgipfel der G-20 in London. | | | | | Fox | 14:53:00 19.02.09 | | Einladung zum 4. österreichischen Treffen von Selbstorganisationen, Initiativen und Selbsthilfegruppen armutsgefährdeter und -betroffener Frauen und Männer Freitag, 6. März 2009, 13.00 Uhr bis Sonntag, 8. März 2009, 13.00 Uhr im Volksheim Heiligenstadt, 1190 Wien
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Polizei: Law and Disorder | | Redl Bernhard | 20:02:08 8.04.09 | | Posten | | |
Ihr wißts bei sowas samma schnell 100 Mann und kein Befehl Doch als wir dorten angelangt Dort wurde nicht herumgepunkt Wir haben unsern Augen nicht getraut Es war ein Fernseher zu laut
Die österreichische Polizei ist für die schreibende Klasse ein nie versiegender, beständig sprudelnder Quell für Geschichten.
| | So können obige Zeilen aus Reinhard Fendrichs "Gustav Ans an Gustav Zwa" einem schon in den Sinn kommen, wenn man beispielsweise von jener Story hört, die sich im schönen Traiskirchen zugetragen hat. 70 Mann hoch tauchte die Polizei dort auf -- doch die angebliche Massenschlägerei im Flüchtlingslager zwischen Afghanen und Tschetschenen dürfte blöderweise gar nicht stattgefunden haben. Die NÖ. Sicherheitsdirektion mußte zugeben, daß es lediglich außerhalb des Lagers zu einer Sachbeschädigung an einem Auto der Betreuungsstelle gekommen sei, für die ein junger Afghane als Verdächtiger galt. Der Fall sei der Polizei angezeigt worden, eine Amtshandlung im Lager die Folge gewesen. Dabei hätten sich etwa 100 afghanische Asylwerber mit ihrem jugendlichen Landsmann solidarisch erklärt. Es sei zu Unmutsäußerungen und in der Folge zu fünf vorübergehenden Festnahmen wegen "aggressiven Verhaltens gegenüber der Polizei" gekommen. Die erwähnten Tschetschenen dürften überhaupt frei erfunden gewesen sein. Die Sache war am 31.März passiert, sonst hätte man es glatt für einen Aprilscherz halten können.
Tatsächlich am 1.April meldete "NEWS", daß Roland Horngacher, Ex-Polizei-General mit fataler Nähe zu Casinobesitzern, nun ausgerechnet einen Job als Rechtsberater für ein Casino hätte -- auch das war kein Aprilscherz, hatte NEWS das nämliche schon einmal im Dezember des letzten Jahres als Neuigkeit präsentiert.
Zu Hainburg hingegen begab es sich, daß die Polizei vier Männer festnahm, weil sie etwas Verbotenes nicht getan haben. ORF.at berichtete, daß neulich von der Polizei in Hainburg eine "Drogenbande" ausgehoben worden wäre. Das besondere an dieser, die man nun wirklich nur unter Anführungsstricherln als solche bezeichnen kann: Sie verkaufte gar keine illegalen Substanzen, sondern lediglich Pillen, die sie zwar wahlweise als Ectasy oder Metamphetamin anpries, die aber weder rausch- noch suchterzeugend waren, sondern hauptsächlich aus Traubenzucker und Aspirin bestanden. Allerdings stellte sich nun für Polizei und Staatsanwaltschaft die Frage, was man der Gruppe eigentlich vorwerfen soll. Salomonische Lösung: Eine Anzeige wegen "schweren Betrugs". Irgendwas geht im Strafrecht halt immer.
Am 3.April meldete die Wiener Zeitung, daß ein aus dem Sudan stammender, geistig behinderter 21-jähriger von der Polizei festgenommen worden und in Schubhaft gesteckt worden war -- trotz österreichischer Staatsbürgerschaft. Der junge Mann hatte keine Papiere bei sich gehabt und ist der deutschen Sprache aufgrund seiner Behinderung nicht sehr mächtig -- doch seinen Namen und seine Wohnadresse konnte er sagen. Hätte sich die Polizei die Mühe gemacht, seine Angaben zu überprüfen, wäre ihnen vielleicht auch die Vermißtenmeldung der Eltern aufgefallen, die in ihrer Verzweiflung schon sämtliche Kommissariate zwischen Wien und Eisenstadt abklapperten. So saß der Mann 8 Tage in Schubhaft und wäre wohl abgeschoben worden, hätte ihn nicht eine Mitarbeiterin der Wiener Magistratsabteilung für Integrationsfragen dort aufgestöbert.
Ja, so einen Rechtsstaat brauchen wir. Und zwar ganz viel davon. Das sagt auch die hohe Politik. Und so forderte der Wiener Bürgermeister in einer Pressekonferenz wieder einmal, daß die Stadt 1000 Polizisten mehr bräuchte. Und die ÖVP urgierte daraufhin ebenfalls zum xten Mal eine eigene Wiener Stadtwache. Und die FPÖ nahm eine Schlägerei unter Jugendlichen zum Anlaß, wieder einmal eine berittene Polizei zu fordern -- auf der Donauinsel.
Wohlgemerkt: Dies sind nur die Meldungen aus zwei Wochen aus zwei Bundesländern, über die der Autor dieser Zeilen ohne viel Recherche einfach nur gestolpert ist. Was sich im ganzen Bundesgebiet über das Jahr verteilt so an Polizeilichem abspielt und nicht in der Zeitung steht -- darüber kann man nur spekulieren.
Es ist ein schönes Land.
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| | | Redl Bernhard | 02:51:23 13.03.09 | | Die homophobe "Prop 8" in Kalifornien soll vor das Höchstgericht - verfassungsrechtlich ist das nicht unproblematisch.
| | | | | Redl Bernhard | 20:02:08 8.04.09 | | |
Ihr wißts bei sowas samma schnell 100 Mann und kein Befehl Doch als wir dorten angelangt Dort wurde nicht herumgepunkt Wir haben unsern Augen nicht getraut Es war ein Fernseher zu laut
Die österreichische Polizei ist für die schreibende Klasse ein nie versiegender, beständig sprudelnder Quell für Geschichten.
| | | | | Redl Bernhard | 01:14:16 21.03.09 | | Die EU will die gute, alte Glühbirne verbieten und Energiesparlampen (ESL) verordnen. Doch die Kritik daran ist sehr laut. Die Frage ist aber nicht: ESL oder Glühfaden? Sondern: Wovon reden wir eigentlich? (aus akin 08/2009)
| | | | | Viktor Englisch | 23:09:32 4.03.09 | | | Die Studie über Einstellung und Arbeitsbedingungen ist das beste
breitenwirksame Argument gegen den konfessionellen
Religionsunterricht seit langem. Stattdessen wird sie als Vorwand für
rassistische Hetze missbraucht oder man versucht, die offenkundigen
Missstände mit Gesetzesreparaturen zu beseitigen, die nur auf
den ersten Blick ein Schritt Richtung Laizismus sind. | | weitere texte
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